Nordhäuser Open: 100 Punkte für die Havelberger

Sieg für Steffen Heinze (r.) in der Schlussrunde gegen Andreas Feigel.

Nordhausen. Zum 11. Male fand Anfang August das Nordhäuser Open statt. Und zum siebten Male nahmen vom SV 90 Havelberg mit Heiko Gielke und Steffen Heinze zwei Schachfreunde teil und mit ihnen noch über 100 weitere Spieler. Mit Roman Slobodjan nahm diesmal nur ein Titelträger teil, was die Zuordnung der Favoritenrolle vereinfachte. Und am Ende wiederholte der für Nickelhütte Aue spielende Großmeister auch seinen Turniersieg aus dem Vorjahr, gab am Ende nur in der 6. Runde einen halben Zähler ab gegen Michael Strache aus Sangerhausen, der am Ende Dritter wurde. Auf Platz zwei landete der Nordhäuser Ferenc Langheinrich. Die Havelberger Bilanz kann sich durchaus sehen lassen. Der Berichterstatter spielte das beste Turnier seit Jahren (oder überhaupt?) und kam am Ende auf nicht erwartete 4,5 Punkte, und das bei Gegnern von DWZ 1800 bis knapp 2000 ab Runde 2. Und so erwischte ich mit 2 aus 2 einen Traumstart, in der zweiten Runde gabs einen überraschenden Endspielsieg gegen den Karlsruher Jürgen Lutz (DWZ 1904). In Runde 3 gings weiter mit einem spannenden Remis gegen Nikolai Petiko (DWZ 1964). In Runde 4 dann die einzige Null des Turniers gegen Germaine Helene Kickert (DWZ 1902) in einem komplizierten Endspiel. Doch in Runde 5 und 6 folgten zwei weitere Remis gegen Ingram Braun (DWZ 1899) und Manfred Tietze (DWZ 1826). Gegen letzteren hatte ich sogar ein paar dicke Gewinnchancen ausgelassen. In Runde 7 dann gegen Andreas Feigel (DWZ 1810) erwartete ich eigentlich nichts besonderes mehr, denn irgendwann muss man ja wieder „normal“ für einen 1600er spielen. Doch nachdem der Gegner ein Remisangebot ablehnte, ließ er sich lieber die Königsstellung pulverisieren und musste nach einer Mattdrohung die Waffen strecken. Am Ende bedeutete das Rang 17 und den Ratingpreis Bester unter 1800.
Auch Heiko konnte durchaus zufrieden sein. Am Anfang gabs zwar gegen starke Gegnerschaft aus vier Runden nur einen halben Punkt (gegen Nathalie Wächter DWZ 1532). Doch danach lief es deutlich besser, ein ganzer Punkt in Runde 5 und anschließend zwei Remis, wobei besonders der halbe Punkt in der Schlussrunde gegen Horst Erhardt Paulat (DWZ 1623) hervorzuheben ist. In einem komplizierten Dame-Endspiel war laut Fritz sogar ein Gewinn möglich. Doch auch die 2,5 Punkte und Rang 87 können sich sehen lassen, denn Heiko gewann 30 DWZ-Punkte dazu. Zusammen mit meinen 70 Punkten macht das also 100 Punkte und ein gelungenes Wochenende. Hoffentlich hält das Hoch noch ein wenig an, für die Bezirksoberliga könnte das ganz nützlich sein…
Steffen Heinze

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