AE Magdeburg gewinnt 20. Mannschaftsturnier

Energie Stendal II – hier mit Reinhard Wenke, Lutz Ahrendt und Torsten Paucke (v.r.) - blieb Platz sechs übrig, mit einer ausgeglichenen Punktebilanz.

Stendal (sk). Mit dem Sieg von Aufbau Elbe Magdeburg endete das 20. Mannschaftsturnier des SV Energie Stendal, das vom vergangenen Freitag bis Sonntag in den Räumen des Technischen Hilfswerks (THW) stattfand. Die Landeshauptstädter, die mit dem Uenglinger Vater-Söhne-Gespann Karsten, Torsten und Stephan Hansch angetreten waren, landeten einen glatten Start-Ziel-Sieg. Für Karsten war der erste Platz der zweite Erfolg in einem der bedeutendsten Turniere in der Region, nachdem sich der 14-Jähre Anfang Juni bereits beim Stendaler Open durchgesetzt hatte. Er gab auch nur einen halben Zähler ab – einzig Gerd Wiesemann war es vergönnt, ein Remis gegen Karsten zu erreichen. Im übrigen blieben alle drei Magdeburger ungeschlagen, gaben von den 15 Partien nur sechs Remis ab.
Platz zwei sicherte sich – wie im Vorjahr – Eintracht Tangerhütte. Diesmal mussten die Akteure allerdings bis zum Schluss zittern, denn der SV Gardelegen und auch der SV Energie, der allerdings recht schnell 0,5:2,5 dem Turniersieger unterlag, lagen noch vor der Eintracht. Im direkten Duell schien die SVG zunächst die besseren Karten zu haben. Volker Holtmeier bezwang am Spitzenbrett den Schneverdinger Gastspieler Steffen Kottke, Andreas Zech setzte sich gegen Simon Schwartz durch. An Brett drei kämpften Mathias Kresse und Alexander Grochulla gegeneinander. Den Gardelegenern hätte bereits ein Remis genügt, um den zweiten Platz zu erreichen. In einem wahren „Blitzkrimi“ schaffte es der Tangerhütter Routinier, Grochulla zwei Sekunden vor Ablauf der Bedenkzeit matt zu setzen. Der Jubel bei der Eintracht war natürlich groß. Platz zwei damit für Tangerhütte, Platz vier für Gardelegen.
Platz drei belegte der Stendaler SK, der sich nach der 1:2-Auftaktniederlage gegen Aufbau Elbe Magdeburg eindrucksvoll zurückmeldete und in der 2. Runde der eigenen dritten Mannschaft mit 3:0 das Nachsehen gab. Zwar unterlagen die Rolandstädter in Runde drei 1:2 gegen Tangerhütte, doch in den verbliebenen Runden machten sie mit Energie Stendal III und dem Stendaler SK II jeweils kurzen Prozess – zwei 3:0-Erfolge zum Abschluss.
Überraschend war der Sieg von Andrea Berndt (Stendaler SK III) in der fünften Runde gegen Reinhard Wenke (Energie Stendal II), der sich verspekuliert hatte. Die SSK-Spielerin widerlegte den opferreichen Angriff des Routiniers und verwertete den Materialvorteil sicher. Ebenfalls in dieser Runde kann der Sieg von Volker Holtmeier (Gardelegen) gegen Steffen Kottke (Tangerhütte) gewertet werden. Der Eintracht-Akteur – in Diensten beim SC 81 Schneverdingen – war in diesem Jahr nahezu ein Totalausfall. Überhaupt hat sich der SV Gardelegen sehr gut geschlagen.
Die Bewirtung der Spieler klappte wiederum hervorragend. Antje Elfert las den gestressten „Schächern“ nahezu jeden Wunsch ab und servierte hervorragende Speisen und Getränke. Die Turnierleitung lag wiederum in den bewährten Händen von Klaus-Dieter Jäschke, der mit dieser Funktion erneut keine Probleme hatte.
Ergebnisse Tabelle DWZ-auswertung (inoffiziell)

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