SV 90 Havelberg: Michael Luksch ist Blitzschachmeister

Havelberg. Am vergangenen Wochenende ermittelten die Schachspieler vom SV 90 Havelberg ihren besten Blitzer 2011. Neun Teilnehmer fanden sich dabei beim „Auswärtsspiel“ in Schönhausen ein, um bei Familie Dittmer nicht nur die Figuren zu ziehen, sondern auch den Aufstieg in die Bezirksoberliga Nord zu feiern. Das Wetter war zwar gar nicht sommerlich, doch glänzte wenigstens der Regen durch Abwesenheit, so dass ohne Probleme gegrillt werden konnte. Dafür, dass im Verein nur noch zwölf Leute gemeldet sind, war die Teilnehmerzahl recht ordentlich. In 16 Runden wurde im Systen Jeder-gegen-jeden gespielt. Von Anfang an dominierte der Blitz-Spezi Micha das Feld. Runde für Runde konnte er einen Sieg nach dem anderen einfahren. Bereits nach der Hinrunde führte er mit 8 aus 8 und einem Punkt Vorsprung vor Steffen Heinze, auf den weiteren Plätzen folgten Klaus Dittmer und Karsten kasubek mit je 5,5 Punkten. Und in der Rückrunde drückte der Spitzenreiter weiter auf die Tube, so dass die Spannung nur noch darin bestand, ob Micha verlustpunktfrei durchkommen würde und wer hinter ihm die weiteren Pokale holt. Und tatsächlich war vor der letzten Schlussrunde der unglaubliche Rekord greifbar nahe, doch gegen Heiko Gielke leistete sich der neue Meister einen ärgerlichen Regelverstoß mit Partieverlust, so dass am Ende „nur“ 15 Punkte aus 16 Partien zu Buche standen. Auf Platz zwei landete Steffen mit 12,5 Punkten, knapp dahinter Klaus mit 12 Punkten. Die weiteren Plätze:
4. Karsten Kasubek  10 Punkte
5. Bernd Rump            9
6. Heiko Gielke            7,5
7. Werner Höhmann  2,5
8. Elfriede Wiebke     2
9. René Schmidtke    1,5
Ein großes Dankeschön an Klaus und seine Familie für den gelungenen Abend! Traurig waren die Schachspieler nicht nur, weil die Zeit viel zu schnell verging, sondern auch, als Elfriede noch einmal offiziell vor allen bekannt gab, in ihre Heimat Bad Segeberg zurückkehren zu wollen. Mit ihr wird nicht nur der Schachverein um ein weiteres Mitglied schrumpfen, sonder ein großes Stück menschlicher Wärme von uns gehen, denn Elfriede war die gute Seele unseres Vereins, immer hilfsbereit jedem gegenüber und besonders sozial benachteiligten Menschen stets zugetan. Wir wünschen Elfriede alles Gute für die Zukunft und dass wir sie zumindest als Gast hin und wieder in unserem Verein begrüßen dürfen.
Steffen Heinze

Advertisements
This entry was posted in Sachsen-Anhalt. Bookmark the permalink.

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s